Genossenschaft

»The Green Club«, eine Solarstrom-Anlage, die nicht gebaut werden soll, das lange Warten auf die Stadt Essen und Stecker-Solarmodule für Balkon und Terrasse

Essen, 11.11.2020 | WDR-Fernsehen Lokalzeit Ruhr berichtet über die Schülerfirma »The Green Club«, die sich sehr motiviert und ganz praktisch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Gymnasium an der Wolfskuhle in Essen-Steele einsetzt – mit Unterstützung der Solargenossenschaft Essen eG.

Ursprünglich wollten die Schüler*innen vom „The Green Club“ mit 2.000 Euro Preisgeld, das sie in Nachhaltigkeits-Wettbewerben gewonnen hatten, an ihrer Schule, dem Gymnasium Wolfskuhle, eine Solarstrom-Anlage bauen. „Wir finden es total faszienierend, dass man mit ein paar Solarmodulen ganz einfach Strom von der Sonne ernten kann“ sagt Moritz Kaiser, einer der Green Clubber. 8 Monate lang bereiteten sie mit organisatorischer und finanzieller Unterstützung der Solargenossenschaft Essen eG das Projekt vor. Viele Briefe und Telefongespräche waren nötig, und dann … geduldiges Warten auf die Stadt Essen, die der Solarstrom-Anlage zustimmen musste.

Endlich kam es im September 2020 zu einem ersten Gespräch mit Vertretern der Stadt. Die Enttäuschung der Schüler*innen war groß, denn zur allseitigen Verwunderung äußerten die Vertreter der Stadt Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Solarprojektes, sahen nur Probleme, eine Lösung boten sie nicht an.

Anstatt nun weiter auf ein Lösungsangebot der Stadt zu warten, ließen sich die Schüler*innen von den Fachleuten der Solargenossenschaft zeigen, wie man auch schon mit einzelnen Solarmodulen, auf der Terrasse aufgestellt oder an der Balkonbrüstung montiert, Solarstrom erzeugen kann, der direkt in der Wohnung genutzt werden kann. Nun ziehen sie mit einem Modell eines solchen Stecker-Solarmoduls los, um ihre Eltern, Großeltern, Freunde oder Nachbarn von dieser nachhaltigen Stromerzeugung aus Sonnenenergie zu überzeugen. Und die Experten von der Solargenossenschaft stehen im Hintergrund bereit, wenn die „Juniorberater*innen“ vom Green Club, der längst gern gesehenes institutionelles Mitglied in der Solargenossenschaft geworden ist, Stecker-Solarmodule verkaufen will, eines für den Balkon von Onkel und Tante und eines zu Weihnachten für Opas Kleingarten.

 

Und der »Solar-Opa« hat gedichtet:

Sonnenstrom ist machbar, Frau Nachbar!

Solarmodule tun sich lohnen,
Auch wenn Sie nur zur Miete wohnen.
Denn Sonne ist für alle da.
Wie sonderbar? Nö, wunderbar!

Steckermodule sind nicht teuer.
Doch ist es mir nicht recht geheuer.
Darf ich das wirklich einfach machen?

Na klar! Doch keine halben Sachen:
Beim Netzbetreiber einfach melden (*)
So schnell wird Frau solare Heldin.

Der Strompreis steigt, ich krieg die Krise!
Doch dank Solarstrom keine Miese.
Modul auf’m Balkon oder auch im Garten
Dann muss die Sonne nicht mehr warten.

Balkonsteckdose? Den Stecker rein!
Was ist denn das? Was ist denn DAS?
Den Strom schenkt uns der Sonnenschein!
Das ist doch was! Ja, das macht Spaß!

(*) Wie das vereinfachte Anmeldeverfahren bei Ihrem Netzbetreiber für 1 oder 2 Steckermodule funktioniert und was Sie unbedingt beachten müssen, erklärt Ihnen die Solargenossenschaft Essen eG:
E-Mail-Anfrage an solargenossenschaft@web.de.
Achtung! Ihr Stromlieferant ist nicht dieselbe Firma wie der Netzbetreiber, der Ihnen den Netzstrom in Ihre Wohnung „liefert“, den Sie beim Stromlieferanten bestellt haben! Und noch weitere wichtige Tipps: E-Mail-Anfrage an solargenossenschaft@web.de

Ein Gedanke zu „»The Green Club«, eine Solarstrom-Anlage, die nicht gebaut werden soll, das lange Warten auf die Stadt Essen und Stecker-Solarmodule für Balkon und Terrasse

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